Good Practice

OER Schools Project / *UK*

Leicester City Council sowie alle städtischen weiterführenden Schulen, Sonderschulen und Grundschulen.

Das OER Schools-Projekt ist eine schuleigene Initiative, die von der lokalen Behörde geleitet wird und dazu dienen soll, Schulmitarbeiter dabei zu unterstützen, OER zu verstehen, zu finden, zu nutzen und selbst zu erstellen.
Das Projekt begann Ende 2014 und besteht aus mehreren spezifischen Projekt-Teilen, die da wären:

  • Pauschale Erlaubnis für Mitarbeiter an lokalen Schulen von 84 Gemeindeschulen und freiwillig kontrollierten Schulen in der Stadt zur offenen Lizensierung aller Lernmaterialien: (klick!) - Leicester war die erste Stadtverwaltung/lokale Behörde in Europa, die dies umsetzte.
  • Unterstützung für alle städtischen Schulen – darunter Akademien, Konzerne und staatlich geförderte Schulen – bei der Einführung von lokalen Schulrichtlinien zur Förderung der Weiterbildung der Schulmitarbeiter und der Entwicklung in Bezug auf Open Educational Resources: (klick!)
  • Die Erstellung von unterstützendem Material zu OER und Material zur Mitarbeiterförderung für Schulmitarbeiter: (klick!)
  • Wir hielten die erste Schulkonferenz zu OER in Europa ab, die sich auf OER im Zusammenhang mit Richtlinien, Zugänglichkeit und dem Lehrplan zum Computerwesen konzentrierte: (klick!)
  • Wir legten ein Netzwerk von lokalen Schulen fest, bestehend aus schulischen Spitzenreitern im Bereich OER: (klick!)

Warum ist dies ein Good Practice:
Der Ansatz legt großen Wert darauf, Probleme im Bereich IP und Urheberrecht zu verstehen, einschließlich offenen Lizenzen und Open Educational Resources und diese als Schlüsselelement der digitalen Kompetenz und Praxis der Schulmitarbeiter anzusehen. Der genannte Ansatz wird von schulinternen und stadtweiten Richtlinien untermauert und es wurden wesentliche Möglichkeiten zur Entwicklung von Ressourcen und Mitarbeitern geschaffen, um den Schulmitarbeitern dabei zu helfen, sich mit oftmals völlig neuen Themenfeldern vertraut zu machen. Es wurde darauf geachtet, Open Educational Practices lokal umzusetzen, das Fachwissen stadtweit zu entwickeln und ein selbstständiges Netzwerk von Praktikern zu etablieren. Außerdem wurden alle Ergebnisse dieser Initiative selbst offen unter flexiblen Bedingungen lizensiert, damit andere unser Werk nutzen und darauf aufbauen können. Das unterstützende Material und das Material zur Entwicklung wurden in mehrere Sprachen übersetzt, damit sie international verwendet werden können (insbesondere für die African Virtual University). Zudem wurden sie auch für die Weiter- und Hochschulbildung angepasst..

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