Möglichkeiten & Herausforderungen

OER haben den Höhepunkt des ursprünglichen Hypes erreicht – es wurden Plattformen erstellt, große Mengen an Ressourcen entwickelt, es werden MOOCs angeboten und Zertifizierungssysteme getestet; es scheint, als ob OER in die nächste Phase ihrer Entwicklung eintreten. In der Anfangsphase wurde die Mehrheit der OER-Initiativen in Form von Projekten mit externer oder interner Finanzierung versehen. Eine immerwährende Herausforderung, der diese Initiativen gegenüberstehen, ist die Frage, welche Geschäftsmodelle sich dafür eignen, auf langfristige Sicht Nachhaltigkeit zu sichern (POERUP, 2013).

Eine der Schwachstellen bei der Übernahme von OER und OEP von Institutionen ist der „Mangel eines direkten Geschäftsmodells für OER. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der Entwicklung von OER und ihren Vorteilen; OER können sich so anfühlen, als gäbe man etwas und bekomme nichts zurück.” (Redecker, Muñoz and Punie, 2013 - Seite 40).

Die Studie von Redecker, Muñoz und Punie (2013) ist eine Aufstellung von OER-Initiativen in Europa und darüber hinaus und gibt ihre Dauer, ihre geografische Reichweite, Anzahl der Nutzer, Publikum (Lernende, Lehrer, Mitarbeiter, allgemeine Öffentlichkeit etc.); Lernumgebung (z.B. institutionell oder nicht), Schwerpunkt (Erstellung, Abruf, Nutzung, Wiederverwendung, Austausch, Anpassung, etc.), Finanzierung und Geschäftsmodelle; Einfluss und gewonnene Erkenntnisse an.

Es besteht ein dringender Bedarf, die Entstehung neuer und nachhaltiger Finanzierungs- und Geschäftsmodelle für OER und OEP in pädagogischen Institutionen auf allen Ebenen zu überwachen und zu beurteilen.

Schauen Sie sich die folgende Tabelle potentieller Geschäftsmodelle an:

Mind-Map für Geschäfts- und Nachhaltigkeitsmodelle für OER

Für eine detaillierte Ansicht der Mind Map klicken Sie hier!

 

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