Task 1 - Offenheit in der Lehre verstehen

Um zu verstehen, wie Offenheit (angefangen bei der Nutzung von OER) die Art und Weise verändert, wie Kurse im Moment sind und in Zukunft gestaltet und abgehalten werden, lesen Sie bitte das folgende Kapitel.


  • "Die Auswirkungen von Offenheit auf die Gestaltung von Kursen und Studiengängen: Hin zu einem Paradigmenwechsel?“ (klick!)

Das Kapitel stellt eine Reihe von Ausprägungen des Wandels in Bezug auf die Kursgestaltung und -ausführung vor, die mit der Verwendung von OER und der Offenheit im Bereich der Pädagogik einhergehen.

Zitat aus dem Text: „Open Educational Resources spielen eine wichtige Rolle in der Online-Bildung, doch sie müssen ordnungsgemäß gestaltet werden und innerhalb eines größeren Lernkontexts entwickelt werden, der wesentliche Aktivitäten zur Unterstützung des Lernens umfasst, zum Beispiel Gelegenheit zur Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden oder zwischen den Lernenden. Sie müssen in einer Kultur des Teilens entwickelt werden, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit gleichberechtigter Partner und andere Rahmenbedingungen, die für eine ermutigende und zum Teilen anregende Umgebung sorgen. Mit anderen Worten: OER brauchen Können und harte Arbeit, um nützlich zu sein. Sie als Allheilmittel der Pädagogik darzustellen schadet mehr, als dass es nützt.“

Ein nützliches Tool für die Arbeit mit Open Educational Practices ist die Open Pedagogy Matrix, die von Mary Burgess, Tracy Kelly und Amanda Coolidge von BCCampus für ein Webinar während der Open Education Week Open Education Week 2015 erstellt wurde.

Die Matrix regt Pädagogen dazu an, über Open Practices nachzudenken, indem die Offenheit (der Ressourcen oder des Ansatzes) dem Lehrdesign (einmal mit dem Lehrenden im Mittelpunkt, einmal mit dem Lernenden im Mittelpunkt) gegenüberstellt. Obwohl die Matrix als offen/geschlossen und Lehrende/Lernende als zwei entgegengesetzte Pole darstellt werden, räumen die Autoren ein, dass es sich hierbei nur um ein Tool handelt, das zum Nachdenken und zu Diskussionen anregen soll und das Hinarbeiten auf offenere, pädagogische Methoden, die den Lernenden in den Mittelpunkt stellen, zum Ziel hat. Ergänzungen der Matrix sind bei den Autoren gerne gesehen (besonders die Beispiele in Quadrant 1) und können in dieses Google Doc eingetragen werden: Open Pedagogy examples. Für mehr Informationen zur Open Pedagogy Matrix siehe: Open Pedagogy: Moving Forward von Tracy Kelly.

 

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