Das Konzept der Open Educational Practices verstehen

In dem Webinar haben Sie von Open Educational Practices (OEP) gehört. Die erste Aufgabe ist es, vollständig zu verstehen, was OEP bedeutet und sicherzustellen, dass Sie bei Ihrer täglichen Arbeit OEP bestmöglich nutzen können. Das Öffnen Ihrer Ressource, zum Beispiel durch die Anwendung einer Creative-Commons-Lizenz, bedeutet nicht automatisch, dass Sie Open Educational Practices anwenden.
Auf der anderen Seite sind Open Educational Practices „die nächste Phase in der Entwicklung von OER, bei der sich der Fokus von den Ressourcen auf Open Educational Practices als Kombination aus der Nutzung von offenen Ressourcen und offener Lernarchitektur verlagern wird. Die Art des Lernens soll in die Lernumgebungen des 21. Jahrhunderts übergehen, in denen Universitäten, erwachsene Lernende und Bürger die Möglichkeit gegeben wird, ihre Wege des lebenslangen Lernens auf autonome und selbst organisierte Art zu formen.”

Zwei Definitionen von OEP werden vorgeschlagen:

  • Die Open Educational Quality (OPAL) Initiative definiert Open Educational Practices als „die Nutzung von Open Educational Resources zur Erhöhung der Qualität von Bildung und Ausbildung und zur Innovation pädagogischer Methoden auf institutionellem, professionellem und individuellem Niveau.“ 
  • Der International Council for Open and Distance Education (ICDE): „Open Educational Practices werden definiert als Methoden, die die Erstellung, Nutzung und Wiederverwendung von qualitativ hochwertigen Open Educational Resources (OER) durch institutionelle Richtlinien fördern, welche innovative pädagogische Modelle vorantreiben und Lernende anerkennen und auf ihrem lebenslangen Weg des Lernens unterstützen.”

 

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